Die junge Harfenistin Katharina Ederer aus Rabenstein hat bereits viel Erfahrung bei Dozenten im In- und Ausland gesammelt. Ihre Musikalität und ihr technisches Können gehen Hand in Hand und kommen auch vor großem Publikum deutlich zum Ausdruck. Mit ihrem routinierten Spiel macht sie nicht nur solistisch, sondern auch in Ensembles verschiedenster Genres bis hin zum Kammerorchester von sich reden. Die Nachwuchs-Kulturpreisträgerin des Landkreises Regen studiert an der Universität Passau und an der Anton-Bruckner-Universität Linz. Im Kino im Haus zur Wildnis mit seiner hervorragenden Akustik erwartet das Publikum feinste Harfenmusik, von traditioneller Volksmusik bis zu moderner Weltmusik. Der Eintritt ist frei.
Das Blockflötenorchester Chorus Flautorum wurde im Jahr 2006 gegründet. Es wird ein festes Repertoire mit Werken aus der Blockflötenliteratur verschiedener Musikepochen kontinuierlich erarbeitet und bei Konzerten aufgeführt. Erleben Sie besondere Klangwelten und die enorme Vielseitigkeit des Instrumentes.
Doris Kittelmann, geboren 1960, begann ihre musikalische Ausbildung von 1974 bis 1977 mit Orgel- und Chorleitungsunterricht bei KMD Reinhard Wachinger in Hof. 1976 legte sie ihre Kirchenmusiker-D-Prüfung im Fach Orgel ab, 1977 folgte die Prüfung in Kirchenchorleitung. Von 1998 bis 2002 absolvierte sie eine berufsbegleitende Ausbildung zur Musiklehrerin und Ensembleleiterin für Blockflöte an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen. Seit 1999 nahm sie Unterricht bei Inge Reinelt in Passau und erhielt 2007 die staatliche Anerkennung als Musiklehrerin für Blockflöte. Darüber hinaus besuchte sie zahlreiche Fort- und Weiterbildungen, unter anderem in Bläserchorleitung und Blockflöte, mit Meisterkursen bei namhaften Dozenten wie Prof. Bart Spanhove, Prof. Paul Leenhouts und Prof. Matthias Maute. Musikalisch aktiv ist Doris Kittelmann seit 1976 in verschiedenen evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden, zunächst in der Kirchenmusik und später auch in der Leitung des Posaunenchores in Viechtach von 1999 bis 2017, einschließlich der Jungbläserausbildung. Von 1990 bis 2017 war sie Mitinitiatorin und -organisatorin der Reihe „Sommerkonzerte bei Kerzenschein“ in der Christuskirche Viechtach. Heute unterrichtet sie Blockflöte im Landkreis Regen und spielt in mehreren Ensembles. Seit 1999 ist sie Mitglied des Ensembles Musica Vitana Viechtach und des Ensembles Polygon der Städtischen Musikschule Passau. Mit diesem Ensemble konnte sie bei internationalen Blockflötenwettbewerben wie den „Open Recorder Days Amsterdam 2015“ und dem „Ensemble 2017“ in Trossingen jeweils den ersten Preis gewinnen. Seit 1999 ist sie zudem Mitinitiatorin und Mitglied des Leitungsteams der „Viechtacher Blockflöten-Chortage“ sowie Leiterin des „Historischen Tanzkreises Viechtach“ und des „Blockflötenorchesters Chorus Flautorum“, welches sie 2006 ins Leben rief. 2018 wurde sie Gründungsmitglied und 1. Vorsitzende des Vereins „Blockflötenorchester Chorus Flautorum e. V.“.
Franz Josef Stoiber lernte während seiner Schulzeit Orgel beim Passauer Domorganisten Walther R. Schuster und beim Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus, studierte Kirchenmusik und Musiktheorie an der Musikhochschule in Würzburg (Orgel bei Prof. G. Kaunzinger und Prof. G. Weinberger, Tonsatz bei Prof. Z. Gárdonyi), künstlerisches Hauptfach Orgel an der Musikhochschule in Stuttgart (bei Prof. Jon Laukvik) und Orgelimprovisation bei Prof. Peter Planyavsky (Wien).
Nach dreijähriger Tätigkeit als hauptamtlicher Musikalischer Assistent am Dom in Würzburg und als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Musikhochschule Würzburg folgte Stoiber 1989 einem Ruf als Dozent für Orgel und Musiktheorie an die Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung, heute Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Am 1. März 1996 wurde Franz Josef Stoiber zum Domorganisten am Dom St. Peter in Regensburg berufen; seit 1997 ist er auch als Orgellehrer bei den "Regensburger Domspatzen" tätig.
2003 erhielt Franz Josef Stoiber eine ordentliche Professur für Orgel (Schwerpunkt Liturgisches Orgelspiel/Improvisation) an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg, die er von 2003 – 2011 als Rektor leitete.
Konzerte, CD-Produktionen, Gastdozenturen (u.a. in Deutschland, Portugal, Kroatien, Russland, Japan, England und Tschechien), kompositorische Tätigkeit, Aufsätze und Buchveröffentlichungen ergänzen seine Aktivitäten.
Zu den besonderen Höhepunkten der letzten Jahre zählt 2009 die Weihe der neuen Regensburger Domorgel (mit 80 Registern auf 4 Manualen und Pedal die größte freihängende Orgel der Welt, erbaut von Orgelbau Rieger aus Schwarzach/Vorarlberg), die Franz Josef Stoiber maßgeblich mitkonzipierte.
Das Ensemble serviert eine bunte Mischung Musik aus fünf Jahrhunderten – von Bayern, Böhmen und Polen über Italien und Spanien bis Peru. Ein moderiertes Konzert, das zeigen möchte: Alte Musik ist nicht verstaubt, sondern lebendig und aktuell.
Alte Musik in neuem Gewand ... diesem Motto haben wir uns verschrieben! Gegründet wurde das Projektensemble 2023 im Bayerischen Wald mithilfe des Stipendiums "Junge Kunst und neue Wege" des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Unsere Intention: sog. 'Alte Musik' von ihrem staubigen Image befreien. Der Name EnsaladaMixta ("gemischter Salat") kommt aus dem Spanischen:abgeleitet von der Liedform Ensalada bezieht er sich nicht nur auf die Zusammensetzung unserer Mitglieder, nämlich Laien- und Profimusiker, sondern umschreibt auch das bunt gemischte Repertoire: geistliche und weltliche Werke aus Mittelalter, Renaissance und Barock - von Ostbayern über Italien und Spanien bis Peru. Mit locker moderierten Konzerten entführen wir unsere Zuhörer mal mit vertrauten, mal mit fremdländischen Klängen in längst vergangene Zeiten. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, unbekanntere Werke aus dem ostbayerischen Raum sowie selten musizierte böhmische Kompositionen zur Aufführung zu bringen. Und weil Emotionen wie Liebe, Trauer, Hoffnung und Freude zeitlos sind, vermag uns Alte Musik auch heute noch zu berühren. Mit (vielleicht?) unerwartet knackig-frischen Stücken nehmen wir Sie mit auf eine musikalische Reise in die Vergangenheit...